Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bassenheim
Die Freiwillige Feuerwehr gehört seit mehr als einem Jahrhundert fest zum Leben in Bassenheim. Ihre Geschichte beginnt jedoch nicht erst mit ihrer offiziellen Gründung im Jahr 1924. Schon Jahrzehnte zuvor gab es im Ort organisierte Formen der Brandbekämpfung. Aus einfachen Löschmitteln, Pferdewagen und einer Pflichtfeuerwehr entwickelte sich über Generationen eine moderne und technisch umfangreich ausgestattete Einheit, deren Aufgaben heute weit über den klassischen Brandschutz hinausreichen.
Dabei spiegelt die Geschichte der Feuerwehr zugleich ein Stück Bassenheimer Ortsgeschichte wider: zwei Weltkriege, gesellschaftlicher Wandel, technische Modernisierung, große Brände, Naturereignisse, neue Verkehrswege und nicht zuletzt das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement zahlreicher Bassenheimerinnen und Bassenheimer.
Brandschutz in Bassenheim lange vor 1924
Der organisierte Brandschutz in Bassenheim lässt sich mindestens bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Einen bemerkenswerten frühen Nachweis liefert der Großbrand im benachbarten Rübenach vom 05.06.1841. In den Berichten über den dreitägigen Brand wird ausdrücklich eine Bassenheimer Wehreinheit mit eigener Feuerspritze erwähnt.
Damit steht fest, dass Bassenheim bereits damals über eine organisierte Form der Brandbekämpfung verfügte. Wie andernorts in der preußischen Rheinprovinz dürfte daraus später eine Pflichtfeuerwehr entstanden sein, in der geeignete männliche Einwohner zum Feuerwehrdienst herangezogen wurden. Aus dieser Pflichtfeuerwehr entwickelte sich schließlich die Freiwillige Feuerwehr Bassenheim.
1924 wird die Freiwillige Feuerwehr gegründet
Am 03.02.1924 kamen Bassenheimer Feuerwehrleute zu einer Hauptversammlung zusammen und wandelten die bestehende Pflichtfeuerwehr in eine Freiwillige Feuerwehr um. Die ursprüngliche Gründungsurkunde und das damalige Versammlungsprotokoll sind nicht erhalten geblieben. Eine wenige Jahre später erstellte amtliche Satzung bestätigt jedoch den 03.02.1924 als Gründungsdatum.
Rund 30 Männer gehörten der neuen Wehr an. Erster Brandmeister wurde der Landwirt Heinrich Simonis. Als Stellvertreter fungierte Heinrich Hilkmann, erster Schriftführer war Simon Sigmund. Peter H. Künster wird als Steigerführer, Georg Ringel als Hydrantenführer genannt.
Die technische Ausstattung war aus heutiger Sicht einfach, für die damalige Zeit jedoch bereits beachtlich. Zur Verfügung standen unter anderem eine Feuerspritze, Schlauch- und Gerätewagen, Leitern, Feuerhaken sowie zwei von Pferden gezogene Wasserwagen mit jeweils 500 Litern Fassungsvermögen. Das Löschwasser kam aus Hydranten, Brunnen, Brandweihern sowie dem Bur- beziehungsweise Mühlenbach. Alarmiert wurden die Feuerwehrleute durch Hornsignale und Glockengeläut.
Die endgültige amtliche Anerkennung folgte 1927. Nach Zustimmung des Amtes Weißenthurm, des Landkreises Koblenz und des Feuerwehrverbandes der Rheinprovinz war die Freiwillige Feuerwehr Bassenheim auch formal anerkannt. Bereits 1928 gehörten ihr 32 Männer an.
Feuerwehr im Nationalsozialismus und im Zweiten Weltkrieg
Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme änderte sich das Feuerwehrwesen in ganz Deutschland grundlegend. Die Feuerwehren wurden zunehmend staatlich kontrolliert und mit dem Reichsfeuerwehrgesetz von 1938 schließlich in die Feuerschutzpolizei eingegliedert.
Von der nationalsozialistischen Ausgrenzung waren auch jüdische Feuerwehrangehörige betroffen. Zu ihnen gehörte Simon Sigmund, Gründungsmitglied und erster Schriftführer der Bassenheimer Feuerwehr. Er betrieb in der Koblenzer Straße einen Kurzwarenladen. Die Feuerwehrchronik berichtet von wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge antisemitischer Verfolgung und davon, dass Sigmund sich schließlich das Leben nahm.
Über den Feuerwehrdienst während des Zweiten Weltkriegs ist nur wenig überliefert. Durch die Einberufung zahlreicher Männer zum Militär schrumpfte die Mannschaft erheblich. Zunächst wurden ältere Männer, später auch Angehörige der Bassenheimer Hitlerjugend zum Löschdienst verpflichtet. Mehrere Bassenheimer Feuerwehrkameraden kehrten aus dem Krieg nicht zurück.
Schwieriger Neubeginn nach dem Krieg
Nach 1945 musste die Feuerwehr unter schwierigen Bedingungen praktisch neu aufgebaut werden. Unter französischer Besatzung wurde Alois Stahl, im Ort als „Stahl’s All“ bekannt, zum Wehrführer bestimmt. Personal und Ausrüstung waren zunächst äußerst begrenzt.
Fotos und ein historischer Bassenheim-Film zeigen, wie mit den vorhandenen Mitteln improvisiert wurde. Anfang der 1950er-Jahre rückte die Feuerwehr beispielsweise mit dem Traktor von „Stahl’s All“ aus.
1951 waren offiziell 14 Feuerwehrleute gemeldet, Anfang 1952 bereits wieder 20. Zur Ausrüstung gehörten inzwischen unter anderem eine motorisierte Tragkraftspritze und eine Hydranten-Schlauch-Karre. 1954 erhielt Bassenheim eine Sirene zur Alarmierung.
Doch der Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr war keineswegs selbstverständlich. Anfang der 1960er-Jahre sank die Zahl der Aktiven dramatisch. 1962 standen nur noch etwa zehn Feuerwehrleute zur Verfügung. Der Gemeinderat wandte sich deshalb 1963 ausdrücklich an die Bassenheimer Jugend: Sollten sich nicht genügend Freiwillige melden, drohte die erneute Einrichtung einer Pflichtfeuerwehr.
Der Aufruf zeigte Wirkung. Innerhalb weniger Monate wuchs die Mannschaft wieder auf 18 Mitglieder an – die Freiwillige Feuerwehr war gerettet.
1969 beginnt die Motorisierung
Ab der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre begann eine entscheidende Modernisierungsphase. 1967 übernahm Heinz Reuß die Führung der Wehr. Die Alarmierung wurde durch weitere Sirenen verbessert, neue Atemschutzmasken wurden angeschafft und gemeinsame Übungen mit benachbarten Feuerwehren gewannen an Bedeutung.
Ein Meilenstein folgte 1969: In Ulm holten Heinz Reuß und sein Stellvertreter Volker Kreis das erste eigene Tragkraftspritzenfahrzeug der Bassenheimer Feuerwehr ab. Das TSF ersetzte den bisherigen Anhänger und erhöhte die Mobilität der Wehr erheblich. Fast drei Jahrzehnte lang sollte das Fahrzeug im Einsatz bleiben.
Die 1970er-Jahre: Ausbildung und neue Anforderungen
Mit der technischen Entwicklung veränderte sich zunehmend auch das Aufgabenspektrum. Neben Bränden rückten Rettungs- und Hilfeleistungseinsätze stärker in den Mittelpunkt. 1971 musste beispielsweise ein Jugendlicher aus einer Felswand am Karmelenberg gerettet werden.
1974 feierte die Feuerwehr ihr 50-jähriges Bestehen. Sechs noch lebende Gründungsmitglieder – Kasper Quirbach, Johann Künster, Georg Oster, Peter Ringel, Michael Gotthardt und Wilhelm Koch – wurden dabei besonders geehrt. Ein großer Festumzug und eine gemeinsame Großübung machten das Jubiläum zu einem Ereignis für das gesamte Dorf.
Ein einschneidender Einsatz folgte am 16.04.1979. Bei einem Großbrand einer Gärtnerei in der Saffiger Straße mussten fünf Menschen aus dem Obergeschoss eines Wohngebäudes gerettet werden. Die starke Rauchentwicklung machte deutlich, dass die bislang verwendeten Filtermasken nicht mehr ausreichten.
Als unmittelbare Konsequenz erhielt die Feuerwehr zwei Pressluftatmer. Feuerwehrleute wurden zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Damit begann in Bassenheim der moderne umluftunabhängige Atemschutz.
Vom Löschen zur technischen Hilfeleistung
In den 1980er-Jahren wandelte sich die Feuerwehr zunehmend von einer klassischen Löschtruppe zu einer vielseitigen Hilfeleistungsorganisation. Verkehrsunfälle, Umweltschäden, Unwetter und technische Hilfe gehörten immer häufiger zum Alltag.
Besonders tief im Gedächtnis des Ortes blieb der 13.10.1984. In den frühen Morgenstunden geriet die Bassenheimer Schützenhalle in Brand. Trotz Unterstützung aus Mülheim und Kärlich konnte das Gebäude nicht gerettet werden und brannte bis auf die Grundmauern nieder.
1986 übernahm Fred Zinsmeister die Wehrführung. Gleichzeitig wurde das damalige Feuerwehrgerätehaus in der Koblenzer Straße grundlegend umgebaut. Mehr als 1.000 Arbeitsstunden leisteten die Feuerwehrkameraden dabei ehrenamtlich selbst. Es entstanden unter anderem neue Schulungs- und Aufenthaltsräume.
1987 wurde das umgebaute Gerätehaus offiziell eingeweiht. Rund 290.000 DM waren investiert worden.
Stürme, Hochwasser und große Brände: die frühen 1990er-Jahre
Die folgenden Jahre zeigten eindrücklich, wie breit das Einsatzspektrum inzwischen geworden war. 1990 beschäftigten die schweren Orkantiefs „Daria“, „Herta“, „Vivian“ und „Wiebke“ auch die Bassenheimer Wehr. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, Dächer wurden beschädigt und Fahrzeuge mussten freigeschnitten werden.
1992 begann zudem die bis heute in der Chronik hervorgehobene Freundschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Stöttwang im Allgäu. Im gleichen Jahr kam es zu einem der größeren Brände dieser Zeit: Auf dem Katschecker Hof stand eine Scheune in Vollbrand. Wegen der abgelegenen Lage und der schwierigen Wasserversorgung mussten zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung zusammenarbeiten. Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude konnte verhindert werden.
Beim Rheinhochwasser im Dezember 1993 zeigte sich erneut die überörtliche Bedeutung der Wehr. Obwohl Bassenheim selbst als „Bergdorf“ nicht unmittelbar vom Rhein betroffen war, unterstützten seine Feuerwehrleute die stark betroffenen Gemeinden am Fluss – auch an Heiligabend.
1995: Die Jugendfeuerwehr sichert die Zukunft
Eine der wichtigsten Entscheidungen für die langfristige Entwicklung fiel 1995. Am 29. April trafen sich erstmals knapp zehn Jugendliche zur Übung der neu gegründeten Jugendfeuerwehr. Was zunächst mit bescheidenen Mitteln begann, entwickelte sich zur wichtigsten Nachwuchsquelle der aktiven Wehr. Laut der Chronik der freiwilligen Feuerwehr Bassenheim gingen später mehr als 80 Prozent der aktiven Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden aus der Bassenheimer Jugendfeuerwehr hervor.
Im selben Jahr erhielt Bassenheim erstmals ein Tanklöschfahrzeug. Das von der Feuerwehr Mülheim-Kärlich übernommene TLF 16/24 führte eigenes Löschwasser mit und war insbesondere für abgelegene Einsatzstellen ein erheblicher Fortschritt.
An Heiligabend 1995 wurde die Wehr zu einem besonders markanten Einsatz gerufen: Die Bassenheimer Grillhütte stand bereits bei ihrem Eintreffen in Vollbrand und konnte nicht mehr gerettet werden. Später wurde sie neu errichtet.
Technische Hilfe und Autobahndienst
Ab 1997 bereitete sich die Feuerwehr auf eine weitere bedeutende Aufgabe vor: Einsätze auf Abschnitten der A48 und A61. Damit wurden Verkehrsunfälle und technische Rettung endgültig zu einem zentralen Teil des Feuerwehrdienstes. Die Ausbildung an Rettungsschere und Spreizer wurde intensiviert und die Befreiung von Menschen aus Unfallfahrzeugen regelmäßig trainiert. 1999 begann schließlich der vorgesehene Autobahndienst.
Im gleichen Jahr feierte Bassenheim drei Tage lang das 75-jährige Bestehen seiner Freiwilligen Feuerwehr. Die Feier fand in der neu errichteten Karmelenberg-Halle statt.
Eine neue Feuerwache für das neue Jahrtausend
Das alte Gerätehaus war inzwischen an seine Grenzen gekommen. Zeitweise musste eines der Fahrzeuge sogar auf einem privaten Hof in der Gensstraße untergestellt werden. Unter den Feuerwehrleuten erhielt dieses Provisorium scherzhaft den Namen „Löschzug Gensstraße“.
2001 begann schließlich der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses am Kettiger Weg. Bereits 2002 konnte die Feuerwehr einziehen. Damit standen erstmals ausreichend Flächen für Fahrzeuge, Material, Ausbildung und Mannschaft zur Verfügung. Auch der Fuhrpark wurde modernisiert. 2002 kam ein neues Mannschaftstransportfahrzeug hinzu, 2003 ein neues TLF 16/25 mit zusätzlicher Ausrüstung für technische Hilfeleistungen. Das Fahrzeug wurde später als HLF 20 geführt und bildete noch viele Jahre das wichtigste Erstangriffsfahrzeug der Wehr.
Ebenfalls 2003 entstand der Feuerwehrförderverein Bassenheim. Seine Aufgabe ist es, die Feuerwehr über die regulären Beschaffungen der Verbandsgemeinde hinaus zu unterstützen und zusätzliche Anschaffungen zu ermöglichen.
Vom örtlichen Löschzug zum überörtlich wichtigen Standort
In den folgenden Jahren wuchsen Mannschaft, Fuhrpark und Aufgaben weiter. Die Lage Bassenheims zwischen wichtigen Verkehrsachsen und die örtliche Gewerbe- und Industrieentwicklung führten dazu, dass die Feuerwehr zunehmend auch über die Ortsgrenzen hinaus eingesetzt wurde.
2011 kam ein weiteres wasserführendes Tanklöschfahrzeug hinzu. Ab 2013 wurden konkrete Überlegungen angestellt, einen Rüstwagen des Landkreises in Bassenheim zu stationieren. Ende 2018 war es soweit: Der rund 500.000 Euro teure Rüstwagen wurde ausgeliefert und zum Jahresende offiziell in Dienst gestellt. Mit umfangreicher Spezialausrüstung für schwere technische Hilfeleistungen verdeutlichte das Fahrzeug den inzwischen erreichten Stellenwert des Standorts. Die Einstufung Bassenheims als B4-Gemeinde unterstrich diese Entwicklung zusätzlich.
2019 wurde der Fuhrpark nochmals erweitert: Ein aus Mülheim-Kärlich übernommenes TLF 16/24 ersetzte das bisherige TLF 8/21.
Pandemie, Rekordjahre und neue Gefahrenlagen
Die Corona-Pandemie stellte die Feuerwehr ab 2020 vor völlig neue organisatorische Herausforderungen. Übungen konnten zeitweise nur in kleinen Gruppen stattfinden, Schulungen wurden teilweise digital abgehalten und strenge Hygienemaßnahmen mussten gewährleisten, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr erhalten blieb. Ausgerechnet 2020 wurde mit 56 Alarmierungen das bis dahin einsatzreichste Jahr seit Gründung der Wehr. Besonders auffällig waren zahlreiche Vegetationsbrände. Als Reaktion auf die zunehmende Bedeutung solcher Einsatzlagen beschaffte die Feuerwehr ein Quad, das unter anderem bei Wald- und Flächenbränden eingesetzt werden kann.
2021 folgte mit 58 Einsätzen bereits der nächste Höchststand. Zusätzlich unterstützten Bassenheimer Einsatzkräfte nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal die dortigen Hilfsmaßnahmen.
Auch die Krisenvorsorge gewann an Bedeutung. Nach Beginn der Energiekrise wurden zusätzliche Notstromaggregate beschafft. Bei einer großen Übung der Verbandsgemeinde im Jahr 2022 wurden unter anderem ein flächendeckender Stromausfall und die Warnung der Bevölkerung geprobt.
Wald- und Vegetationsbrände als neue Herausforderung
Heiße und trockene Sommer haben das Einsatzspektrum der Feuerwehr erneut verändert. 2023 fand deshalb im Bassenheimer Wald in Richtung Karmelenberg eine groß angelegte Waldbrandübung mit sämtlichen Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Weißenthurm statt. Die Bassenheimer Wehr wurde gezielt mit Material für Vegetations- und Waldbrände ausgestattet. Damit zeigt sich einmal mehr, wie sich die Feuerwehr immer wieder an neue Gefahren angepasst hat: vom Löschen brennender Wohn- und Wirtschaftsgebäude über Verkehrsunfälle und technische Hilfeleistungen bis hin zu Unwettern, großflächigen Stromausfällen und Vegetationsbränden.
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bassenheim
2024 jährte sich die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bassenheim zum hundertsten Mal. Zu diesem Zeitpunkt war die weitere Modernisierung bereits in vollem Gang. Ein neues Mehrzweckfahrzeug war ausgeliefert worden, zugleich bestanden Planungen für einen Anbau an die Feuerwache am Kettiger Weg. Der zusätzliche Platz war notwendig geworden, weil Fahrzeuge, Spezialausrüstung und Mannschaft längst deutlich mehr Raum beanspruchten als noch beim Einzug im Jahr 2002. Auch die Erneuerung des bisherigen Hilfeleistungslöschfahrzeugs war vorgesehen.
Damit liegen zwischen der mit Pferdewagen, Handdruckspritze und Horn alarmierten Wehr von 1924 und der heutigen Feuerwehr Welten. Geblieben ist jedoch ihr Leitspruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“
Festschriften und Literatur
- Feuerwehr Förderverein Bassenheim e. V. (Hrsg.): 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bassenheim – Seit 1924: 100 Jahre 24/7 für Sie im Einsatz!, Festschrift, Bassenheim 2024.
- Freiwillige Feuerwehr Bassenheim (Hrsg.): 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bassenheim, Festschrift, Bassenheim 1999.
- Barz, Josef: Bassenheim. Geschichten einer Gemeinde, 2007.
- Leupold, Daniel: Die freiwilligen Feuerwehren in der Rheinprovinz bis 1918, 2003.
- Liessem, Udo / Gappenach, Hans: Beiträge zum Großbrand von Rübenach 1841, in: Rübenach. Eine Heimatgeschichte, 1975.
- Lohner, Harald: 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bassenheim, Anlage zum Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Bassenheim, 1974.
- Bach, Jörg / Israel, Raimund: „Großbrand Aussiedlerhof“, in: Brandhilfe, Ausgabe 09/1992.
Zeitungs- und Pressequellen
- Haaner Zeitung, 24.04.1929.
- Erft-Bote, 25.04.1929.
- Westdeutsche Landeszeitung, April 1929.
- Rhein-Zeitung, verschiedene Ausgaben und Berichte, insbesondere aus den Jahren 1963, 1985, 1987, 1991 und 1992.
- Presse- und Mitteilungsblattberichte der Freiwilligen Feuerwehr Bassenheim sowie der Verbandsgemeinde Weißenthurm.
Film- und weitere Quellen
- Film von Bassenheim, vermutlich 1953, Urheber/Herausgeber unbekannt; verwendet als zeitgenössische Bildquelle für Feuerwehrübungen und das Feuerwehrleben der frühen 1950er-Jahre.
- Bundesanstalt/Bundesamt für Gewässerkunde: Dokumentation zum Rheinhochwasser 1993.
- WetterOnline: „Vor 30 Jahren: Orkantief DARIA wütete“, 22.01.2020.
- Verbandsgemeinde Weißenthurm: Presseberichte zur Krisen- und Katastrophenschutzübung 2022 sowie zur Waldbrandübung 2023.
Rechtsquellen
- Gesetz über das Feuerlöschwesen in Preußen vom 15.12.1933.
- Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 23.11.1938, RGBl. 1938 I, S. 1662 ff.